Pianistin ANNA VICTORIA TYSHAYEVA,

Gewinnerin des 1. Preises beim Internationalen "A.Scriabine" Klavierwettbewerb in Paris, ist eine international konzertierende Solistin und Kammermusikerin.

Sie trat solistisch mit verschiedenen Orchestern auf und arbeitete u.a. mit Dirigenten Vassilis Christopoulos, Uwe Sandner, Juri Gilbo, Giuliano Betta, Marco Gatto, Johannes Harzer, Ferenc Török und Markus Bieringer zusammen.

Neben ihren zahlreichen Auftritten in Deutschland führten sie Konzerte bereits nach Holland, Belgien, Dänemark, Luxemburg, Österreich, Italien, Frankreich,  Spanien, Japan, in die Slowakei, die Schweiz und in die Ukraine. Ihr Spiel zeichnet sich durch eine hohe künstlerische Reife, Fantasie, Sensibilität und Leidenschaft aus. Von der Presse wurde sie als „Poetin am Flügel“ und "Tastenkönigin" mit „ihrer besonderen Art, dem Publikum Klavierwerke näher zu bringen“ gefeiert und von der Fachwelt für die Intensität ihres Ausdrucksvermögens, natürliche Musikalität, Intelligenz, gesundes Stilempfinden und spieltechnische Eleganz hoch gelobt.

Anna Victoria Tyshayeva ist Initiatorin, Organisatorin und künstlerische Leiterin der Musikfestivals wie "Internationales KLAVIERFEST Eppstein Rhein Main", "Okarbener Musiktage", "Klavierfestival in der Villa" und ist als musikalische Leiterin verschiedener Konzerten und Veranstaltungen gefragt. 

Außerdem engagiert sie sich dem Unterrichten und Förderung junger Talente. Sie wird als Jurorin bei Klavierwettbewerben und als Dozentin zu Meisterkursen im In- und Ausland eingeladen.

Die in Frankfurt am Main lebende Pianistin ist gern gesehener Gast renommierter Konzerthäusern und Musikfestivals wie "Meranofest - International Music Festival und Klavierakademie für höchste Spielkunst",  "Kultursommer Südhessen", "ISAM - Internationale Sommer Akademie Michelstadt", "Michelstädter Musiknacht", "Dieburger Schlosskonzerte", "Niestetaler Kammerkonzerte", "Euro Nippon Music Festival", "Pianotune conceerten - Chopin Assosciatie Vlaanderen",  “Hochschulpodium Kammerorchester Bad Brückenau“, "Weltklassik am Klavier!", “Festival de Musica de Sant Pere de Rodes“, "Musique au Moulin d'Ande", "Musik in der Galerie La Brique", "Frankfurter Künstlerclub", "Spielmann Piano Masters", "Konzerte mit dem Kammerorchester Komarno", "Fehntjer Forum", Musikgemeinde Betzdorf-Kirchen, Edesche Concertzaal, Kerk Scheemda, Burg Reichenstein, Burg Holtzbrinck, Schloss Britz, Rathaus zu Gehrden, Historisches Rathaus Pfungstadt, Rathaus Bad Karlshafen, Congresspark Hanau, Teatro comunale Atri, Teatro Puccini, Staatstheater Darmstadt, Opernhaus Odessa, Schoss Henfenfeld, Stadthalle Hofheim, Konzerthaus Trossingen, Konzerthaus Bad Pyrmont,  Kurtheater Bad Homburg, Sendesaal des Hessischen Rundfunks Frankfurt, Kurhaus Wiesbaden u.a.

Anna Tyshayeva wurde in Odessa/Ukraine geboren. Zunächst studierte sie am "Stoljarski" - Musikgymnasium für Hochbegabte und am staatlichen Konservatorium ihrer Heimatstadt bei Prof. Nikolaj Kryzhanovsky. Nach ihrem Wechsel in die BRD führte sie ihre künstlerische Ausbildung an der Frankfurter Musikhochschule in der Klasse von Prof. Irina Edelstein fort. Nach ihrem Abschluss war sie Studentin der Fortbildungsklasse an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Wolfgang Manz und der Solistenklasse bei Leonid Dorfman an der Musikhochschule Trossingen.

Orgelunterricht bei Prof. Dr. Reinhardt Menger sowie Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen mit international renommierten Pianisten wie Lev Natochenny, Irina Edelstein, Herbert Seidel,  Walter Blankenheim, Inge Rosar, Anatol Ugorsky, Igor Lazko, Peter Eicher, Eugen Indjic, Kemal Gekic, Pavel Gililov und Grigory Gruzman ergänzte ihren künstlerischen Werdegang. Sie schloss ihr Studium mit dem Konzertexamen erfolgreich ab (Konzert in G-Dur von M.Ravel für Klavier und Orchester im Konzerthaus Trossingen)

Anna ist Preisträgerin vieler internationaler Klavierwettbewerbe, u.a. gewann sie
den 1. Preis beim Internationalen "A.Scriabine" Wettbewerb in Paris,
den 1. Preis beim DAAD-Wettbewerb,
den 1. Preis und Publikumspreis beim Wettbewerb der "Da Ponte" Stiftung.
Aufgrund ihres herausragenden Talents war sie Stipendiatin der Yehudi Menuhins Stiftung "Live Music Now" und "Pestalozzi-Stiftung".

Pressestimmen:

„Tastenkönigin Tyshayeva faszinierte Publikum“

„Auch dieses Mal verzauberte sie das Publikum mit ihrer vollendeten Darbietung“

„Anna Tyshayeva spielte sich in die Herzen der Zuhörer“   Hersbrucker Zeitung

"Virtuos am Abgrund:  ...César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur, die als bedeutendste Violinsonate des fin de siècle gilt...wurde von der Pianistin Anna Tyshayeva und dem Geiger Anar Ibrahimov interpretiert. Bereits die ersten Klavierakkorde des Kopfsatzes verströmten eine berückende Klangpoesie. Im expressiven Zusammenspiel von Pianistin und Geiger entstanden musikalische Momente, die den Eindruck erweckten, man würde ihr kontrastierendes Farbenspiel auch visuell erleben. Reich an Zwischentönen und intensiven Düften, entfaltete die Musik in dieser Interpretation eine höchst sinnliche Wirkung.

Die Pianistin verfügte über ein weitgefächertes Ausdrucksspektrum, das ihr bei der Interpretation des „Vallée d’Obermann“ zugute kam. Verheißungsvolle Klangfarben wechselten mit nachtschwarzen Tönen der Einsamkeit. Mit sicherem dramaturgischen Gespür ließ sie die Abgründe der Lisztschen Seelenlandschaft ebenso plastisch werden wie die entrückten Regionen leidenschaftlicher Emphase...“  
Silvia Adler, Echo

„…Den gloriosen Höhepunkt des Konzertes bildeten die beiden Ausnahme-Musiker Anna Tyshayeva und Dimiter  Ivanov... Das begeisterte Publikum bedankte sich mit frenetischem Applaus und Bravo-Rufen bei den Künstlern, die mit sichtbarer Freude dem Ruf nach weiteren Zugaben folgten…“   Eppsteiner Zeitung

„Eine Pianistin der leisen Töne: ...neben dem Hauptthema "Ave Maria" war "Faust" das Motto, unter das die junge Piansitin Anna Tyshayeva das Programm ihres Klavier-Rezitals gestellt hatte… in Johann Sebastian Bachs Fantasie und Fuge a-Moll zeigte Tyshayeva ihre Fähigkeit zur nuancierten Durchsichtigkeit fern jeden oberflächlichen Effekts. Überhaupt erwies sie sich als Pianistin der leisen Töne in einem Programm, dessen Schwerpunkt ausgerechnet der "laute" Komponist Franz Liszt ausmachte. Schon in dessen Liedbearbeitungen nach Schubert und Schumann vertraute Anna Tyshayeva ganz der poetischen Welt der Originale; die Lisztschen Girlanden durften Ornament sein, aber überwucherten nie die Substanz. Nachdem Tyshayeva auch die beiden vorhergehenden Schubert-Impromptus (Es-Dur, Ges-Dur) völlig überzeugend von der lyrischen, nicht von der "modern" zerrissenen Seite her aufgefasst hatte, konnte man auf die Lisztschen Schlachtrösser des Abends gespannt sein, den Ersten Mephisto-Walzer und die h-Moll-Sonate. Und in der Tat blieb Tyshayeva auch hier ihrem Ansatz treu. Statt greller Akkord-Blitze, donnernder Oktavkaskaden, konzentriertem Testosteron vernahm man elegante Brillanz und konnte gut balancierte Klangschichtungen durchhören, und zu stillen ergreifenden Höhepunkten gerieten gerade die ruhigen Themen...“                      Albrecht Dammeyer, Badische Zeitung